Visionen, Verletzlichkeit und Sieg: Meine psychedelische Coaching-Erfahrung

Visionen, Verletzlichkeit und Sieg: Meine psychedelische Coaching-Erfahrung

Alba setzt sich auf das gemütliche Sofa und sinkt in die weichen Kissen ein. Das gedämpfte Licht und die Wandteppiche schaffen eine beruhigende Umgebung. Ihr gegenüber sitzt in einem Sessel ihre Coach Lotte, die sie mit einem warmen Lächeln begrüßt.

„Wie fühlst du dich?“, fragt Lotte.

„Ein bisschen nervös, aber vor allem aufgeregt“, antwortet Alba, während sie den Coaching-Hund Saar streichelt, der seinen Kopf in ihren Schoß legt.

Nach drei vorbereitenden Coaching-Sitzungen ist es heute soweit. Alba wird ihre erste Psilocybin-Erfahrung machen. Jahrelang hat sie mit negativem Selbstgespräch und kritischen inneren Stimmen gerungen, die ihr sagen, sie sei wertlos oder verdiene nichts. Sie hofft, dass die Psilocybin-Reise ihr mehr Mitgefühl für sich selbst bringen kann.

Lotte bestätigt Albas Absicht und erinnert sie daran, Erwartungen loszulassen. „Lass einfach alles, was hochkommt, an die Oberfläche kommen, ohne Urteil“, schlägt sie vor. „Die Erfahrung wird dich führen.“

Sie machen gemeinsam eine Box-Atemübung: 4 Sekunden einatmen, 4 Sekunden halten, 4 Sekunden ausatmen und wieder 4 Sekunden halten. Alba spürt, wie sich ihr Körper zu entspannen beginnt, während sie sich auf den Rhythmus ihres Atems konzentriert. Anschließend leitet Lotte sie durch eine geführte Meditation, in der sie sich Wurzeln vorstellt, die sie verankern, und Äste, die zum Himmel emporragen.

Nach etwa einer Stunde ist es soweit. Lotte reicht Alba eine Tasse Pilztee. Alba würde ihn nicht als den besten Tee aller Zeiten bezeichnen, ist aber überrascht von der Gewöhnlichkeit des Geschmacks. Sie fühlt sich sowohl nervös als auch voller Vorfreude.

Lotte drückt beruhigend ihre Hand, während Alba sich auf das Sofa zurücklegt, eine Augenmaske und Kopfhörer aufsetzt. Mit gesetzter Absicht ist sie bereit, sich der inneren Reise hinzugeben.

„Ich bleibe hier bei dir“, versichert Lotte ihr. Alba nickt und beginnt wegzudriften, während das Psilocybin durch ihren Körper strömt. Die Erfahrung steht kurz vor dem Beginn.

Der Aufstieg der psychedelischen Erfahrung

Während Alba darauf wartet, dass das Psilocybin wirkt, legt Lotte sanfte Instrumentalmusik auf und dimmt das Licht noch weiter. Sie erinnert Alba daran, langsam und tief weiterzuatmen, während die Medizin zu wirken beginnt.

Nach etwa 30 Minuten bemerkt Alba die ersten subtilen Effekte. Die Farben hinter ihren geschlossenen Augenlidern erscheinen lebendiger und gesättigter. Ihr Körper fühlt sich angenehm schwer und kribbelig an.

Lotte fragt, wie es Alba geht. „Die Farben sind so schön“, murmelt Alba verträumt. „Mein Körper fühlt sich sehr entspannt an.“

„Das ist wunderbar“, sagt Lotte. „Gib dich dem einfach weiter hin.“ Sie ermutigt Alba, sich einen Ort vorzustellen, an dem sie sich sicher, geliebt und angenommen fühlt.

Während Alba tiefer nach innen sinkt, nimmt die Musik eine wirbelnde, flüssige Qualität an. Bunte geometrische Muster beginnen, durch ihr Blickfeld zu tanzen. Sie verliert das Zeitgefühl, vollkommen eingetaucht in den psychedelischen Raum.

Regelmäßig legt Lotte sanft eine Hand auf Albas Schulter, um sie daran zu erinnern, dass sie da ist. Alba fühlt sich gehegt und beschützt, was es dem Psilocybin erlaubt, seine Arbeit zu tun. Sie vertraut darauf, dass die Medizin sie genau dorthin bringt, wo sie sein muss.

Die psychedelische Reise selbst

Während sich die Reise intensiviert, merkt Alba, dass sie vollkommen von jedem Gefühl der physischen Realität losgelöst ist. Ihr Bewusstsein fühlt sich losgelöst an und schwebt durch fremdartige Landschaften unmöglicher Farben und fraktaler Muster.

Manchmal hört Alba ihre innere Kritikerin auftauchen und vertraute Beleidigungen schleudern – „Du bist so dumm… Du bist nichts wert… Du verdienst keine Liebe.“ Aber anstatt in diese Spirale zu geraten, beobachtet Alba diese Stimmen mit Neugier und Mitgefühl.

„Du hast einfach Angst“, sagt sie sanft zur Kritikerin. „Du versuchst, mich vor weiterem Schmerz zu schützen. Aber deine harten Worte halten mich gefangen. Ich bin bereit, mich von dir zu befreien.“ Zu ihrer Überraschung spürt Alba, wie die innere Kritikerin weicher wird und sich zurückzieht.

Alba verbringt einen großen Teil der Reise in einem Kokon der Fürsorge gehegt, während sie sich vorstellt, wie es sich wirklich anfühlt, sich selbst zu lieben. Sie sieht ein Bild von sich selbst als kleines Kind, unschuldig und kostbar. Ihr Herz schwillt vor Zärtlichkeit für diese junge Alba.

„Ich werde dich beschützen, dich trösten, wenn du traurig bist, deine Gaben feiern“, verspricht sie der kindlichen Version ihrer selbst. „Du bist so zutiefst der Liebe würdig, auch deiner eigenen.“

Alba spürt, wie sich lebenslange Selbstverurteilung aufzulösen beginnt. An ihrer Stelle wächst ein keimender Samen der Selbstmitgefühls. Es bleibt noch Arbeit zu tun, aber das fühlt sich wie ein kraftvoller Anfang an.

Während Alba tiefer nach innen reist, verliert sie jedes Gefühl von Zeit und Raum. Ihr Bewusstsein dehnt sich aus, um sich innig mit allen Lebewesen und sogar unbelebten Objekten um sie herum verbunden zu fühlen. Sie erkennt, dass alles Energie ist, unendlich miteinander verbunden.

Während dieses dissoziierten Zustands meldet sich Lotte, indem sie sanft Albas Schulter drückt. „Wie geht es dir? Ich bin hier“, sagt sie sanft.

Der liebevolle Kontakt rührt Alba. Mit Lottes Berührung, die sie verankert, fühlt sie sich nicht verloren oder ängstlich in der kosmischen Leere. „Ich fühle so viel Liebe für alles“, sagt Alba voller Ehrfurcht.

Lotte lächelt. „Es freut mich, dass die Erfahrung dir das Licht in dir selbst und in allen Wesen zeigt.“

Alba drückt Lottes Hand zurück, gerührt von Dankbarkeit für ihre Begleiterin in diesem Prozess. Nachdem sie etwas Wasser getrunken hat, kehrt Alba zu ihrer inneren Reise zurück und fühlt sich sicher in einem Netz des Mitgefühls geborgen.

Vom Gipfel zurückkommen

Nach mehreren zeitlosen Stunden des Reisens durch den inneren Raum spürt Alba, wie ihr Bewusstsein zu ihrem physischen Körper zurückkehrt. Die visuellen Effekte verblassen und ein Gefühl des Selbst beginnt sich wieder zu zeigen.

Alba nimmt ihre Augenmaske ab und sieht Lotte in der Nähe sitzen, bereit, ihr zu helfen, sich wieder in die Realität zu integrieren. Alba richtet sich langsam auf, immer noch verträumt und nachdenklich.

„Willkommen zurück“, sagt Lotte. „Nimm dir Zeit, beeil dich nicht.“ Sie gibt Alba Taschentücher und Wasser.

Alba nimmt einen Schluck und tupft ihre feuchten Augen ab. „Das war die schönste, angsteinflößendste, magischste Erfahrung meines Lebens“, sagt sie mit einem kleinen Lachen.

Lotte nickt verständnisvoll. „Psychedelika können uns die Höhen der Ekstase und die Tiefen der Seele gleichzeitig zeigen.“

Die Frauen sprechen leise über Albas Reise, wobei Lotte vorsichtig ist, nicht zu analysieren oder zu interpretieren. Sie bietet einfach ein offenes Ohr, damit Alba ihre Erfahrung verarbeiten kann.

Nach etwas Ruhe halten sie ein Abschlussritual ab und zünden eine Kerze an, die Albas erneuerte Hingabe zur Selbstliebe darstellt. Alba empfindet immense Dankbarkeit für die gewonnene Weisheit.

Der sanfte Nachmittag und Abend

Nach ihrem Abschlussritual ist Alba bereit für frische Luft und sich die Beine zu vertreten. Sie geht mit Lotte und Saar, dem Coaching-Hund, einen sanften Spaziergang draußen machen. Das Sonnenlicht fühlt sich beruhigend und erneuernd an.

Während sie spazieren gehen, teilt Alba weitere Erkenntnisse mit Lotte, die mitfühlend zuhört. Die Schönheit der Natur spiegelt Albas Gefühl der Wiedergeburt nach ihrer Psilocybin-Reise wider.

Drinnen serviert Lotte Alba eine warme Schüssel Gemüsesuppe, die sie tröstet und erdet. Alba erhält dann Zeit und Raum, um in ihr Tagebuch über ihre Erfahrung zu schreiben, solange sie noch frisch im Gedächtnis ist. Sie schreibt frei, um alles zu verarbeiten, was sie gesehen, gefühlt und gelernt hat.

Später an diesem Abend hat Alba ein emotionales Telefongespräch mit ihrem Freund. Sie erzählt ihm von ihrem gestärkten Gefühl der Selbstliebe und beschreibt die visuelle Schönheit, der sie begegnet ist. Er ist gerührt von der Aufregung in ihrer Stimme.

Erschöpft, aber erfüllt, geht Alba nach diesem langen Tag früh zu Bett. Sie ist zutiefst dankbar für die heilende Erfahrung, die Lotte und Psilocybin ermöglicht haben. Weitere Integrationsarbeit wartet, aber das fühlt sich wie ein kraftvoller erster Schritt auf Albas Reise an.

[Diese Geschichte ist eine Kombination von Erfahrungen unserer Coaching-Klient*innen, erzählt durch die Augen von Alba, einer der Figuren, die Psychedelika anhand von Geschichten erklären]

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    ÜBER FLORIS & LOTTE (FLO COACHING)

    Lotte und Floris sind die beiden Guides von FLO Coaching. Wir kombinieren unsere jahrelange Coaching- und Therapieerfahrung, um Menschen zu helfen, einen (ersten) geführten psychedelischen Trip zu erleben.

    Wir konzentrieren uns in einzigartiger Weise auf die Vorbereitung und Integration, um langfristige positive Veränderungen in Geist und Verhalten herbeizuführen.

    Hilfe gibt es von Max und Saar, obwohl unsere Hunde noch nicht gelernt haben, für den Blog zu schreiben 🐾

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